Suchtprävention

  • Rauchen
  • Alkohol

 

Rauchen

Organisation: Karen Oerther, Schulsozialarbeiterin in Maikammer

Alljährlich besuchen die Schülerinnen und Schüler der achten Jahrgangsstufe der Gebrüder-Ullrich-Realschule plus Maikammer-Hambach das Suchtpräventionsprogramm „Ohne Kippe“ im Städtischen Krankenhaus in Pirmasens.

Ziel der Veranstaltung ist es, den Jugendlichen die Risiken und Folgen des Rauchens aufzuzeigen und sie vor lebenslanger Tabakabhängigkeit zu bewahren. Zunächst hält ein Arzt der Klinik einen Grundvortrag über das Tabakrauchen und seine Wirkung sowie Krankheiten, die mit dem Rauchen in Zusammenhang stehen. Hierbei zeigt er zum Teil schockierende Bilder und greifbare Zahlen von Nikotinopfern. Sowohl der Einblick in eine Bronchoskopie mit resultierender Lungenkrebsdiagnose als auch die Fragerunde mit einem betroffenen Patienten hat auf die Schülerinnen und Schüler eine abschreckende und hoffentlich nachhaltige Wirkung.

Die Eindrücke der Jugendlichen aus dieser Infoveranstaltung werden erfahrungsgemäß in einigen Elternhäusern für Gesprächsstoff und Diskussionen sorgen.

ohne_kippe

Alkohol

Organisation: Karen Oerther, Schulsozialarbeiterin in Maikammer, Multiplikatorin „Tom und Lisa“ und
Michael Bauer, Lehrkraft an der Gebrüder-Ullrich-Realschule plus, Multiplikator „Tom und Lisa“

In allen 8. Klassen wird im Bereich Alkoholprävention der Workshop „Tom und Lisa“ durchgeführt. Der Workshop besteht aus zwei Modulen á drei Schulstunden, die im Abstand von einer Woche durchgeführt und von der Schulsozialarbeiterin Frau Oerther und der Lehrkraft Herr Bauer geleitet werden. In dem Workshop erhält Ihr Kind Informationen zur Wirkung von Alkohol und den Gefahren. Schülerinnen und Schüler, die kein Interesse an Alkohol haben, werden gestärkt, interessante Alternativen zum Alkoholkonsum stehen im Mittelpunkt des Workshops. Die Jugendlichen lernen aber auch Risikokompetenz im Umgang mit Alkohol. Es geht darum, dass Jugendliche gut informiert ihre eigene Entscheidung treffen und Verantwortung für sich, aber auch für ihre mitfeiernden Freundinnen und Freunde übernehmen. Alkohol wird früher oder später für die meisten Jugendlichen interessant. Und der erste Kontakt mit Wein, Bier und Co geht leider nicht immer glimpflich aus: 2010 mussten bundesweit mehr als 26.000 Jugendliche mit einer schweren Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden – Tendenz steigend. Die Zahl derer, die unter Alkoholeinfluss durch Verkehrsunfälle, Stürze oder gewaltsame Übergriffe Schaden nehmen, ist weit höher. Grund für riskanten Alkoholkonsum unter Jugendlichen ist meist altersbedingte Risikobereitschaft, Neugier, Unerfahrenheit und Gruppendruck, u.a. beim Wetttrinken und bei Trinkspielen. Oft ist ihnen nicht bewusst, dass sie mit übermäßigem Alkohol ihrer Gesundheit schaden – oder sogar ihr Leben aufs Spiel setzen. Dies wollen wir durch diesen Workshop – und auch mit der Unterstützung der Eltern – ändern.